Harald Lins
2010-12-13 07:16:31 UTC
Hallo,
nach 50 Jahren heftigem Nachdenken und Rumtüftelei kam mir die Idee,
einfach mal den Blickwinkel zu ändern.
Eigentlich suchen Menschen immer nach einem höheren Bewußtsein, der
Erleuchtung oder auch Gottes Wille.
Das ist sicherlich gut und richtig, hindert aber manchmal daran, Dinge
zu sehen, die direkt vor einem liegen.
So wurden früher Naturkatastrophen und schwere Krankheiten als Strafe
Gottes gedeutet, obwohl sie ganz simple, natürliche Ursachen haben, die
man nur wissenschaftlich zu erforschen braucht, um sich besser davor zu
schützen.
Nach der Erfindung des Blitzableiters waren Sünder zwar noch immer nicht
vor Gottes Zorn sicher, aber ihr Haus brannte zumindest nach einem
Blitzschlag nicht mehr ab, so daß sie dort bequem weiter sündigen
konnten.
Die Erfindung des Mikroskops legt es eigentlich nah, daß Ereignisse, die
wir als schicksalhaft ansehen, einfach nur außerhalb unseres Sichtfeldes
liegen.
Statt sich mühsam zu überlegen, warum Gott uns Seuchen geschickt hat,
hatten wir Zeit, die Hygiene zu entwickeln, um uns vor Krankheitskeimen
zu schützen.
Was wäre nun, wenn es weitere, ähnliche Zusammenhänge gäbe, die wir nur
noch nicht erkennen können?
Um das zu erkennen, müßte man sich vom Blickwinkel auf das Höhere
abwenden und sich ganz triviale, selbstverständliche Dinge einmal
ansehen.
Um es kurz zu machen:
Was wäre, wenn Parasiten uns in unserem Handeln, Denken und Fühlen
beeinflussen?
Die Parasiten könnte man in drei Gruppen unterteilen: Substanzen,
Mikroorganismen und Ideologien.
Bei den Mikroorganismen ist die Wissenschaft schon dabei, einiges
herauszufinden:
http://web.natur.cuni.cz/flegr/pdf/evparasitol.pdf
Den parasitären Charakter von Substanzen und Ideologien kann man sehr
schön an einem einzigen Begriff klarmachen: den Handelsperlen.
Handelsperlen waren an sich wertlose Glaskügelchen, die in früheren
Zeiten von den Kolonialherren benutzt wurden, um damit bei
'Negerhäuptlingen' Gewürze, Gold, Sklaven usw. zu 'kaufen'.
Die 'Negerhäuptlinge' wurden dabei von den Handelsperlen parasitiert, so
daß sie jeden Bezug zum realen Wert der Menschen und Dinge verloren und
ihr ganzes Streben nur noch dem weiteren Erwerb von Handelsperlen galt.
Die Handelsperle bewirkte so etwas, was eigentlich nur Mikroorganismen
schaffen: Der Befallene sorgte dafür, daß sie sich massenhaft
vermehrten.
Die künstliche Substanz Handelsperle hatte die ideologische Macht, einen
Menschen zu täuschen und ihm Reichtum und Wohlergehen vorzugaukeln, um
sich so überall auf der Welt zu verbreiten.
Was hat das alles mit Angst zu tun?
Eigentlich ganz einfach. Was mag der 'Negerhäuptling' gefühlt haben, als
er seine Untertane und ihr Hab und Gut für wertlosen Plunder hergab?
Sicher gelang es den Handelsperlen nicht völlig, dem Bewußtsein des
'Hauptlings' vorzutäuschen, daß er sich 'artgerecht' menschlich verhielt
und wahrscheinlich hatte er deshalb Albträume und Panikattacken.
Vielleicht ist das, was wir als Angsterkrankung bezeichen nur das
Menschliche in uns, das verhindern will, daß wir uns völlig von
Parasiten beeinflussen lassen?
Die Funktion von Parasiten ist ganz einfach:
Sie raubt dem Befallenen emotionale, körperliche oder materielle
Substanz, um sich selbst weiter auszubreiten. Dem Betroffenen wird dabei
vorgegaukelt, daß es ihn glücklich macht, dem Parasiten alles zu geben,
was er hat.
Parasitäre Religionen verlangen gern von ihren Mitgliedern ihren ganzen
Besitz, Spielsucht läßt (global) Player all ihr Hab und Gut verzocken
und Erdöl bringt Menschen dazu, Unmengen von Geld, Zeit und
Aufmerksamkeit zu opfern, um dann - wie ein Goldhamster im Rädchen -
stundenlang mit einem Rennauto im Kreis zu fahren.
Mir ist klar, daß die Idee etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber was wäre,
wenn eine Angsterkrankung nur ein Warnzeichen ist, daß wir von einer
Substanz, einem Mikroorganismus oder einer Ideologie ausgesaugt werden.
Aber Vorsicht: Parasiten haben, wie man bei einem von der Tollwut
befallenen Hund sehen kann, die Fähigkeit, die Kommunikationsfähigkeit
des befallenen Wirtstieres zu beeinflussen.
Gruß
Harald
.
nach 50 Jahren heftigem Nachdenken und Rumtüftelei kam mir die Idee,
einfach mal den Blickwinkel zu ändern.
Eigentlich suchen Menschen immer nach einem höheren Bewußtsein, der
Erleuchtung oder auch Gottes Wille.
Das ist sicherlich gut und richtig, hindert aber manchmal daran, Dinge
zu sehen, die direkt vor einem liegen.
So wurden früher Naturkatastrophen und schwere Krankheiten als Strafe
Gottes gedeutet, obwohl sie ganz simple, natürliche Ursachen haben, die
man nur wissenschaftlich zu erforschen braucht, um sich besser davor zu
schützen.
Nach der Erfindung des Blitzableiters waren Sünder zwar noch immer nicht
vor Gottes Zorn sicher, aber ihr Haus brannte zumindest nach einem
Blitzschlag nicht mehr ab, so daß sie dort bequem weiter sündigen
konnten.
Die Erfindung des Mikroskops legt es eigentlich nah, daß Ereignisse, die
wir als schicksalhaft ansehen, einfach nur außerhalb unseres Sichtfeldes
liegen.
Statt sich mühsam zu überlegen, warum Gott uns Seuchen geschickt hat,
hatten wir Zeit, die Hygiene zu entwickeln, um uns vor Krankheitskeimen
zu schützen.
Was wäre nun, wenn es weitere, ähnliche Zusammenhänge gäbe, die wir nur
noch nicht erkennen können?
Um das zu erkennen, müßte man sich vom Blickwinkel auf das Höhere
abwenden und sich ganz triviale, selbstverständliche Dinge einmal
ansehen.
Um es kurz zu machen:
Was wäre, wenn Parasiten uns in unserem Handeln, Denken und Fühlen
beeinflussen?
Die Parasiten könnte man in drei Gruppen unterteilen: Substanzen,
Mikroorganismen und Ideologien.
Bei den Mikroorganismen ist die Wissenschaft schon dabei, einiges
herauszufinden:
http://web.natur.cuni.cz/flegr/pdf/evparasitol.pdf
Den parasitären Charakter von Substanzen und Ideologien kann man sehr
schön an einem einzigen Begriff klarmachen: den Handelsperlen.
Handelsperlen waren an sich wertlose Glaskügelchen, die in früheren
Zeiten von den Kolonialherren benutzt wurden, um damit bei
'Negerhäuptlingen' Gewürze, Gold, Sklaven usw. zu 'kaufen'.
Die 'Negerhäuptlinge' wurden dabei von den Handelsperlen parasitiert, so
daß sie jeden Bezug zum realen Wert der Menschen und Dinge verloren und
ihr ganzes Streben nur noch dem weiteren Erwerb von Handelsperlen galt.
Die Handelsperle bewirkte so etwas, was eigentlich nur Mikroorganismen
schaffen: Der Befallene sorgte dafür, daß sie sich massenhaft
vermehrten.
Die künstliche Substanz Handelsperle hatte die ideologische Macht, einen
Menschen zu täuschen und ihm Reichtum und Wohlergehen vorzugaukeln, um
sich so überall auf der Welt zu verbreiten.
Was hat das alles mit Angst zu tun?
Eigentlich ganz einfach. Was mag der 'Negerhäuptling' gefühlt haben, als
er seine Untertane und ihr Hab und Gut für wertlosen Plunder hergab?
Sicher gelang es den Handelsperlen nicht völlig, dem Bewußtsein des
'Hauptlings' vorzutäuschen, daß er sich 'artgerecht' menschlich verhielt
und wahrscheinlich hatte er deshalb Albträume und Panikattacken.
Vielleicht ist das, was wir als Angsterkrankung bezeichen nur das
Menschliche in uns, das verhindern will, daß wir uns völlig von
Parasiten beeinflussen lassen?
Die Funktion von Parasiten ist ganz einfach:
Sie raubt dem Befallenen emotionale, körperliche oder materielle
Substanz, um sich selbst weiter auszubreiten. Dem Betroffenen wird dabei
vorgegaukelt, daß es ihn glücklich macht, dem Parasiten alles zu geben,
was er hat.
Parasitäre Religionen verlangen gern von ihren Mitgliedern ihren ganzen
Besitz, Spielsucht läßt (global) Player all ihr Hab und Gut verzocken
und Erdöl bringt Menschen dazu, Unmengen von Geld, Zeit und
Aufmerksamkeit zu opfern, um dann - wie ein Goldhamster im Rädchen -
stundenlang mit einem Rennauto im Kreis zu fahren.
Mir ist klar, daß die Idee etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber was wäre,
wenn eine Angsterkrankung nur ein Warnzeichen ist, daß wir von einer
Substanz, einem Mikroorganismus oder einer Ideologie ausgesaugt werden.
Aber Vorsicht: Parasiten haben, wie man bei einem von der Tollwut
befallenen Hund sehen kann, die Fähigkeit, die Kommunikationsfähigkeit
des befallenen Wirtstieres zu beeinflussen.
Gruß
Harald
.